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=Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"=
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===Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie===
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[[Bild:Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg|left|350px]]
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Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.
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H E A D E R
 
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[[Portal Personen|Lexikon der Anarchie: Personen]]
 
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BEGINN LEXIKON-ARTIKEL
 
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[[Bild:Streiter_Arthur_Selbstportrait.jpg|thumb|right|240px|Artur Streiter (1905-1946), Selbstportrait.]]
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Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. <nowiki>[</nowiki>'''[[Call for Papers: Die Corona-Krise und die Anarchie|. . . mehr]]'''<nowiki>]</nowiki>
'''Artur Streiter''', geboren 17.01.1905 in Ruppin (Brandenburg), gestorben 10.10.1946 in Schönow (bei Berlin), war Maler, Auftragszeichner, Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Er gehörte zeitweilig der [[Freie Arbeiter Union Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)|FAUD]] an.  
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==<big>Wir sind wieder da!</big><br><br>Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)==
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[[Bild:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|thumb|right|450px|Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift '''espero'''. (96 Seiten, [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB])]]
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'''([http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER])'''
  
==Biografie==
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'''espero''', Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift '''espero''' an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.
Streiter war Sohn eines Pferdehändlers, nach der Scheidung der Eltern lebte er zeitweilig bei Vater oder Mutter. Es ist ein frühkindliches Interesse am Zeichnen und Lesen überliefert. Mit dem Beginn einer Handwerkerlehre verließ Streiter noch als Jugendlicher sein Elternhaus. Er trat mit 16 Jahren der Berliner „Kommune Goldberg“ bei; dem wiederum folgte eine mehrmonatige Wanderung durch Deutschland mit einer Puppenspielertruppe namens „Iwowsky“. Der inzwischen nach Frankreich aufbrechenden Goldberg-Kommune kaufte Streiter 1926 zusammen mit seiner späteren Ehefrau Erna Mücke (Heirat 1927) eine schlichte Holzbehausung auf einem zu pachtenden Grundstück an der Bahnlinie Richtung Strausberg ab (ca. 40 km östlich von Berlin). Dieses (auch heute noch so genannte) „Rote Luch“ sollte Keimzelle einer größeren Siedlung werden und war bis 1930 Lebensmittelpunkt Streiters. Zu dieser Zeit verstand sich Streiter als Anarchist und Syndikalist. Er selbst schrieb über seine Kennzeichnung als „Anarchist“: „Es kommt ja nicht auf den Namen an, das ist ja unwesentlich!“ (Einlage zum Tagebuch v. 21.11.1930).
 
  
Er plante im „Roten Luch“ eine an [[Gustav Landauer]] und Leo Tolstoi als Vorbilder orientierte Gemeinschaft zu versammeln. Die Gefolgschaft von Freunden erwies sich jedoch als immer nur temporär. Das überlieferte Gästebesuch bezeugt Besuche u.a. von Gusto Gräser (dem bekannten „Wanderpropheten“) und Magnus Schwantje (Vorreiter der deutschen Vegetarierbewegung).
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In diesem Sinne enthält die [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf vorliegende Nullnummer] – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von '''espero''' sind:
  
Zu dieser Zeit entfaltete Streiter eine rege publizistische, literarische und bildkünstlerische Tätigkeit. Von den Honoraren seiner Veröffentlichungen – und später vom Verkauf seiner Bilder – konnte er allerdings eher schlecht denn recht leben; den Großteil des Unterhalts finanzierte seine Frau Erna mit ihrer Arbeit.  
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* '''Jochen Knoblauch''' blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte '''espero''' und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer '''espero''' in neuer Folge ab.
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* '''Rolf Raasch''' würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von [[Traven,_B.|B. Traven]] einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
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* '''Ewgeniy Kasakow''' stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
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* '''Werner Onken''' würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
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* Der akute Klimanotstand wird von '''P. M.''' mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
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* '''Jochen Schmück''' übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von [[Nettlau, Max|Max Nettlau]]. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "[http://www.geschichte-der-anarchie.de Geschichte der Anarchie]" ebenfalls von Max Nettlau.
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* '''Maurice Schuhmann''' entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
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* Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von '''Markus Henning:''' Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.
  
Seine Beiträge zur anarchosyndikalistischen Politik, Kultur und Literatur druckte vor allem „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001429.HTM Der Syndikalist]“, jedoch schrieb Streiter auch für andere Periodika des linken Spektrums, darunter auch heute kaum mehr bekannten oder sehr kurzlebigen Zeitschriften wie „Die Fackel. Blätter für junges Wollen“, „Die Gralsburg“ oder die anarchistische „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001742.HTM contra]“ (Wien). Streiters Illustrationen und Linolschnitte wurden relativ häufig in solchen Publikationen verwendet. Umfangreichere Schriften zur bildenden Kunst und zur Kulturgeschichte sowie Dichterporträts blieben ungedruckt. Teilweise auf eigene Erfahrungen auf der Landstraße rekurrierend, pflegt Streiter Kontakte zur Vagabundenbewegung der Weimarer Republik um Gregor Gog, arbeitet an dessen Zeitschrift „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001693.HTM Der Kunde]“ bzw. später „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001693.HTM Der Vagabund]“ mit und beteiligte sich 1929 an der Kunst-Ausstellung des Vagabundentreffens in Stuttgart. Später folgten weitere kleinere Ausstellungen in Berlin.
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„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn '''espero''' sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.  
  
Nach der Auflösung der Siedlung 1930 kehrte Streiter nach Berlin zurück und übte nach einer Ausbildung zum technischen Zeichner diesen Beruf während der 30er Jahre in einem größeren Kunstgewerbebetrieb aus, in dem auch seine Frau angestellt war. Wie seine Tochter Marianne Witt (Berlin) mitteilt, wurde Streiter 1936 aufgrund einer nachbarschaftlichen Denunziation von der Gestapo verhaftet; es war häufiger Besuch von „Russen und Juden“ gemeldet worden, im Hause Streiter hatten tatsächlich unter zahlreichen Freunden immer Gesprächsrunden zu philosophischen Themen etc. stattgefunden. Die genaue Dauer des Aufenthaltes in den einschlägigen Berliner Nazigefängnissen ist nicht feststellbar, jedoch ist überliefert, dass sich Streiter währenddessen seine TBC-Erkrankung zuzog; deshalb wurde er auch nicht zum Kriegsdienst einberufen. In einem Brief an Theodor Plievier berichtet Streiter 1945 von seinem Nachkriegs-Engagement in diversen Ehrenämtern bei der Ortsgruppe der KPD in Schönow. - Erna und Artur Streiter hatten zwei Kinder. Der frühe Tod der jüngeren Tochter hatte Streiters labile Gesundheit zusätzlich schwer belastet. Die Lungentuberkulose führte 1946 zu seinem Tode mit nur 41 Jahren.
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Das Redaktionsteam:
  
[[Bild:ArStStempel.jpg|thumb|left|240px|von Artur Streiter selbst angefertigter Namensstempel.]]
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Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück
Streiter hat ein umfangreiches literarisches und bildkünstlerisches Werk hinterlassen, von dem letztlich nur wenig veröffentlicht bzw. ausgestellt wurde. Als Chronist seiner selbst, der seine eigenen Werke sorgfältig katalogisierte und in den umfänglichen Tagebüchern immer wieder reflektierte, erweist er sich als lesehungriger und schreibinteressierter Autodidakt, der frühzeitig mit den literarischen Größen bzw. mit bekannten Autoren seiner Zeit den brieflichen Kontakt suchte (so sind Briefe an und von Hermann Hesse, Thomas Mann, Alfons Paquet, Else Lasker-Schüler, Stefan Zweig überliefert). Kontakte pflegte Streiter auch zu Gleichgesinnten, so war er enger befreundet mit dem Kleinverleger Paul Heinzelmann (Pseud. u.a. Heinz Elm) und knüpfte so ein engmaschiges Netzwerk persönlicher, politischer und literarischer Beziehungen.
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==Zum Werk==
 
Streiters Werk umfaßt Lyrik, Erzählprosa, Kritiken, Essayistik, Autobiographisches (Tagebücher) sowie Kunsthandwerkliches und Bilder. Neben einer einzigen (verschollenen) selbständigen Veröffentlichung hat Streiter eine Vielzahl von Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen publiziert, die mittlerweile bibliographisch erfaßt sind. Vieles ist ungedruckt geblieben und findet sich im Streiter-Nachlass des Fritz-Hüser-Instituts in Dortmund. Dieser ist durch ein Findbuch archivarisch erschlossen.
 
 
 
Bereits seine ersten Aufzeichnungen Mitte der 20er Jahre kreisen um die Themen Boheme und Vagabondage und markieren damit ein gesellschaftliches und politisches Interesse, das sich wie ein roter Faden durch Leben und Werk von Streiter zieht: die Orientierung an den Außenseitern, Geächteten, Parias der Gesellschaft, die sich – wie Streiter selbst – nicht anpassen wollen und die ein großes schöpferisches Potential in sich bergen und dieses freizusetzen suchen. So erklärt sich sein Interesse an großen Künstlerfiguren wie Vincent van Gogh und Friedrich Hölderlin, über die er umfangreiche unveröffentlicht gebliebene Arbeiten schrieb, und so erklärt sich auch eine Art Selbststilisierung zum Boheme-Dichter, der letzten Endes die Dichter-Tradition der deutschen Romantik, die ihn sehr beeindruckt, fortsetzt.
 
 
 
Die Figur des Vagabunden, die er in Wort und Bild gestaltet, ist Streiter wichtig als Subjekt von Opposition und sozialer Veränderung – hierin mit Positionen Erich Mühsams vergleichbar. Im „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001429.HTM Syndikalist]“ begrüßt er ausdrücklich zeitgenössische Vagabunden-Publikationen. Eine unveröffentlichte Kulturgeschichte der Vagabondage schlägt den historischen Bogen von François Villon und den fahrenden Scholaren bis zu den Vagabunden der 20er Jahre. Ein ausgesprochenes Dichterbewusstsein – Verehrung des großen schöpferischen Künstlers und Genies – zeigen auch seine zahlreichen Gedichte, die einerseits soziale und sozialrevolutionäre Sujets behandeln, sich andererseits aber auch unpolitisch geben und die nur zu einem kleinen Teil veröffentlicht worden sind.
 
 
 
Auch in Prosatexten und Bildern widmet sich Streiter dem Vagabunden-Thema. Daneben findet sich eine Fülle an Literaturkritik, die den Lesehunger des Autodidakten bezeugen. In seinen (gegenüber denjenigen mit literarisch-kultureller Thematik) nicht sehr zahlreichen politischen Artikeln charakterisiert Streiter die Existenz der Arbeiter als „Sklaverei“, Streik ist ihm ein legitimes Mittel zur proletarischen Revolution. Es sind jedoch weniger tagespolitische Fragen wie z.B. die Zensurdebatte und der Erste Weltkrieg, die ihn interessieren, sondern grundsätzliche ideologische Erörterungen. Die Auseinandersetzung mit der Figur Lenins ist hier besonders zu nennen, bei Streiter vor dem klaren Hintergrund seiner anarchistischer Ausrichtung.
 
 
 
In seinen Kritiken werden Kunst und Kultur von Streiter relativ neutral, nicht ‚parteilich’, gesehen, wenn auch Bücher in den zahlreichen Besprechungen zeitgenössischer und älterer Literatur manchmal konkret als geeignete „Lektüre für den jungen Arbeiter“ empfohlen werden.
 
 
 
Das bürgerliche Bild des familiären Zusammenhalts erfährt durch Streiter trotz seiner eher ablehnenden Haltung z.B. gegenüber der offiziellen Eheschließung besonders betonten Zuspruch. Die Frau soll nach Streiters Vorstellung die Rolle der Mutter einnehmen, kann sich jedoch durchaus auch an der Produktion in den Betrieben beteiligen. Die Kirche als Institution ist ein festes Feindbild Streiters, in ihrer Tradition von „Götzenhuldigung“ sieht er den korrumpierten Staatsapparat verwoben. Fluchtpunkt ist ein letzten Endes idealistisches Vertrauen auf die Macht von Dichtung und Kunst bei der Befreiung des Menschen, wobei eine christliche Grundidee stets spürbar bleibt.
 
Während der Zeit des Nationalsozialismus konnte Streiter gelegentlich publizieren, z.T. in gleichgeschalteten, z.T. in ausgesprochenen NS-Blättern, ohne dass freilich nationalsozialistische Propaganda aus seiner Feder bekannt wäre. Es sind ‚unpolitische’ Texte, beispielsweise über große Künstler und sogar Botanisches (über Kakteen). Nach 1945 engagierte sich Streiter publizistisch in der SBZ bzw. in Ost-Berlin.
 
 
 
==Stellung im libertären Spektrum:==
 
Streiter war nach eigenen Aussagen Mitglied der [[Freie Arbeiter Union Deutschlands (Anarcho-Syndikalisten)|FAUD]], für deren „[http://projekte.free.de/dada/dada-p/P0001429.HTM Syndikalist]“ er 1926-1930 rund 90 Beiträge schrieb. Dabei ist er weniger Propagandist des Anarcho-Syndikalismus, was organisatorische oder i.e.S. gruppenspezifische Belange der FAUD angeht, sondern Verfechter eines libertären Denkens und Dichtens über organisatorische Strukturen hinaus. Vergleichbares gilt für die Vagabundenbewegung, der er sich eng verbunden fühlte. Sein Siedlungs-Experiment im „Roten Luch“ zeigt ihn in der anarchistischen Tradition des Siedlungsgedankens und der Kommunebildung hier und jetzt – der Einfluss Gustav Landauers ist unverkennbar. Streiters anarchistische Grundhaltung läßt sich an vielen einschlägigen Aussagen dieser Jahre ablesen: „Ich sage nicht: so wenig Staat als möglich, sondern betone: gar keinen Staat!“ („Bücherbesprechung“. In: Der Syndikalist 8, 1926, Beilage „Der Frauen-Bund“ zu Nr. 35 (28. Aug.), S. 4).
 
 
 
Besonders verbunden fühlte sich Streiter einer „Gruppe Landauer“ (wohl innerhalb der Berliner FAUD). Konflikte gab es mit der FAUD wegen ausbleibender Beitragszahlungen, vor allem aber – so zeigen seine Tagebuchaufzeichnungen – wegen wachsender Ressentiments gegenüber der Redaktion, vor allem gegenüber Helmut Rüdiger, der nicht alle Streiter-Manuskripte abdruckte. Dies führte zu wachsender Distanz der FAUD insgesamt gegenüber. Weshalb seine Tätigkeit für den „Syndikalist“ 1930 endete, ist bisher nicht bekannt.
 
 
 
Wichtige Zeugnisse für die Position innerhalb der anarchistischen und ‚alternativen’ Ideologielandschaft vor allem der späteren Weimarer Republik sind die unveröffentlichten Tagebücher (1925-36), die eine Fülle kulturhistorischer Informationen über Streiters künstlerisch-politisches Netzwerk, das er sich aufbauen konnte, bieten. Auch seine Korrespondenz offenbart ein Netzwerk mit kulturhistorisch und literarisch bedeutenden Persönlichkeiten, seine Texte und Textsammlungen sind aufschlussreich für den Zeitgeist einer linken libertären Gesinnung und die Verweigerung bestimmter gesellschaftlicher Normen während der Weimarer Republik. In Selbstreflexion und -zweifel über den anderthalb Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs später dann doch noch vollzogenen Beitritt zur KPD kristallisiert sich Streiters Haltung zum Anarchismus heraus.
 
 
 
 
 
==Quellen und Sekundärliteratur==
 
 
 
===Selbstständige Schriften===
 
* Artur Streiter: Der Kriegsverräter Heinz Elm-Mann. Zu den Versen eines Soldaten. Berlin-Steglitz: Werk-Tat-Presse, 1932 [Privatdruck; Exemplar bisher nicht nachgewiesen; Nachdruck u.d.T.: Zu den Versen eines Soldaten. In: Heinz Elmann: Das Leichenfeld. Kriegsverse 1915-1918. Mit einer Einleitung von Arthur Streiter. Fürstenfeldbruck: Steinklopfer-Verlag, 1957 (=Steinklopfer-Reihe), S. 9-26
 
* Artur Streiter: Wanderungen im Lande des Chinesen Dschu ang dsi. Berlin: Steinklopfer Verlag, 1933 [Privatdruck; Titelblatt: TAO; Notiz am Buchende: „Diese schrift ist ein manuskript-sonder-druck aus: TAO oder das gelbe Buch vom Sinn]
 
 
 
===Nachlass===
 
Der Nachlass wird aufbewahrt im Fritz-Hüser-Institut, Dortmund.
 
 
 
* '''Findbuch zum Nachlass:''': Artur Streiter. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Kunsthandwerker 1905-1946. Findbuch. Bearbeitet von Walter Fähnders. Dortmund: Fritz-Hüser-Institut, 2007. ([http://www.fhi.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/36/57/13/00/00/00/135736/Findbuch_Streiter_2007.pdf Download als PDF-Dokument])
 
 
 
===Bibliographie ===
 
* Walter Fähnders: Artur Streiter-Bibliografie. In: Nomadische Existenzen. Vagabondage und Boheme in Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit einer Artur Streiter-Bibliographie. Hrsg. Walter Fähnders. Essen: Klartext, 2007 (Schriften des Fritz-Hüser-Instituts 16), S. 131-148. ([[Nomadische_Existenzen|DadA-Buchempfehlung]])
 
 
 
===Forschungsliteratur===
 
* Walter Fähnders: Artur Streiter – Biografie, Werkgeschichte, Nachlass. Vorwort zu: Artur Streiter. Schriftsteller, Maler, Zeichner, Kunsthandwerker 1905-1946. Findbuch. Bearbeitet von Walter Fähnders. Dortmund: Fritz-Hüser-Institut, 2007, S. III-VII. http://www.fhi.dortmund.de
 
* Walter Fähnders: Walter Fähnders: Vagabondage und Vagabundenliteratur. In: Nomadische Existenzen. Vagabondage und Boheme in Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit einer Artur Streiter-Bibliographie. Hrsg. Walter Fähnders. Essen: Klartext, 2007 (Schriften des Fritz-Hüser-Instituts 16), S. 33-54.
 
* Henning Zimpel: Artur Streiter und seine kulturhistorische Bedeutung in der Zeit der Weimarer Republik. Staatsexamensarbeit, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 2007 [Masch.].
 
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'''Autoren: Henning Zimpel/[[Benutzer:Walter_F|Walter Fähnders]]'''
 
 
 
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'''[[Portal Personen|Lexikon der Anarchie: Personen]]'''
 
 
 
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Kurznachricht
 
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==Einladung zur Mitarbeit==
<big>Werbung</big>
 
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'''Nomadische Existenzen''' <br>
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Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die '''espero''' mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: [mailto:kontakt@edition-espero.de kontakt@edition-espero.de].
Vagabondage und Boheme in Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit einer Artur-Streiter-Bibliographie. <br>
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KLARTEXT-Verlag 2007, 152 Seiten, ISBN-13: 978-3-89861-814-4. 19,90&nbsp;€<br>
 
[http://www.klartext-verlag.de/?e1=6&e2=19&single=1&isbn=9783898618144 Direktbestellung]
 
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[[Bild:3939045004.jpg|120px]]
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<!-- Hier Gesamtübersicht über alle erschienenen und geplanten Nummern -->
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==Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)==
  
'''Anarchismus - Theorie, Kritik, Utopie'''<br>
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In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) '''kostenlos''' heruntergeladen werden.
Hrsg. von Achim von Borries und Ingeborg Weber-Brandies. Verlag Graswurzelrevolution, 2007. Bearb. Neuauflage. 425 Seiten. ISBN-13: 978-3-939045-00-7. 22,80&nbsp;€<br>
 
[http://www.graswurzel.net/verlag/a.shtml Direktbestellung]
 
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[[Bild:978-3-926880-17-8.gif|120px]]
 
 
 
'''Uwe Timm <br>Verlorene Kindheit - Errungene Freiheit''' <br>
 
Biografie eines unbequemen Libertären. <br>
 
OPPO Verlag, 2007. 208 Seiten. ISBN-13: 978-3-926880-17-8. 19,00&nbsp;€<br>
 
[http://mecopo.de/clients/oppo/978-3-926880-17-8.htm Direktbestellung]
 
  
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Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im [https://www.alibro.de aLibro-Onlineshop] - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.<br>
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[[Image:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)]]<br />
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[[Image:Espero_01_Cover_blau_Preview.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)]]<br />
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[[Image:Espero_02_Cover_rot_Preview.jpg|350px||espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)]]<br />
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[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)]]<br>
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[http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB [PDF]<br />
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[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)]]<br><br>
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[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)]]<br><br>
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Aktuelle Version vom 4. Mai 2020, 07:16 Uhr

Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"

Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie

Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg

Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.

Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. [. . . mehr]

Wir sind wieder da!

Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)

Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift espero. (96 Seiten, Download, 16 MB)

(DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER)

espero, Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.

In diesem Sinne enthält die vorliegende Nullnummer – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von espero sind:

  • Jochen Knoblauch blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte espero und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer espero in neuer Folge ab.
  • Rolf Raasch würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von B. Traven einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
  • Ewgeniy Kasakow stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
  • Werner Onken würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
  • Der akute Klimanotstand wird von P. M. mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
  • Jochen Schmück übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von Max Nettlau. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "Geschichte der Anarchie" ebenfalls von Max Nettlau.
  • Maurice Schuhmann entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
  • Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von Markus Henning: Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.

„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn espero sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.

Das Redaktionsteam:

Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück

Einladung zur Mitarbeit

Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die espero mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: kontakt@edition-espero.de.

Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)

In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) kostenlos heruntergeladen werden.

Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im aLibro-Onlineshop - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.

espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)

espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)
Download, 16 MB [PDF


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)






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