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===[[DadA-Buchempfehlung|Die DadA-Buchempfehlung]]===
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=Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"=
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| Buchcover: || [[Bild:978-3922226284 Walter-Betrifft Anarchismus 2018 800px.png|250px]]
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===Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie===
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[[Bild:Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg|left|350px]]
| Autor/en: || '''Nicolas Walter''', '''Natasha Walter''' und '''Jochen Schmück'''
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Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.
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| Titel: || '''Betrifft: Anarchismus'''
 
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| Untertitel: || '''Leitfaden in die Herrschaftslosigkeit'''
 
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| Editoriales: || Mit einem biografischen Nachwort von Natasha Walter. Herausgegeben, neu aus dem Englischen übersetzt, mit einem Geleitwort, Anmerkungen und einer kommentierten Anarchismus-Bibliografie versehen von Jochen Schmück.
 
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| Verlag: || Libertad!
 
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| Erscheinungsort: || Potsdam
 
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| Erscheinungsjahr: || 2018
 
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| Ausgabe: || 3. aus d. Engl. neu übersetzte und erweiterte Ausgabe
 
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| Umfang, Aufmachung: ||  198 Seiten, Softcover.
 
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| ISBN: || (ISBN-13:) 978-3922226284
 
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| Preis: || 12,80 EUR
 
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| Direktkauf: || bei [https://www.alibro.de/Philosophie/Theorie/Anarchismus-traditioneller/Betrifft-Anarchismus::5877.html '''aLibro''', der Autorenbuchhandlung des DadAWeb]
 
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|}
 
  
==Besprechung==
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Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. <nowiki>[</nowiki>'''[[Call for Papers: Die Corona-Krise und die Anarchie|. . . mehr]]'''<nowiki>]</nowiki>
<big><big>Nicolas Walter: Betrifft: Anarchismus // Jochen Schmück: Leitfaden in die Herrschaftslosigkeit
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</div><!-- Ende Kurznachricht  -->
</big></big>
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==<big>Wir sind wieder da!</big><br><br>Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)==
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[[Bild:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|thumb|right|450px|Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift '''espero'''. (96 Seiten, [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB])]]
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'''([http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER])'''
  
Knapp 50 Jahre nach der erstmaligen Publikation von Nicolas Walters „Betrifft: Anarchismus“, „seinem Herzensprojekt“, in der britischen Zeitschrift Freedom erscheint nun eine Neuübersetzung jenes Klassikers, der bereits 1979 erstmalig auf Deutsch erschien - schon damals vom heutigen Verleger publiziert - und mittlerweile in etliche Sprachen übersetzt wurde. Die vorliegende Ausgabe wurde 2002 mit einem Nachwort seiner Tochter Natasha Walter, einer feministischen Journalistin, herausgegeben und hier zum ersten Mal in deutscher Sprache publiziert.
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'''espero''', Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift '''espero''' an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.
  
Der studierte Historiker Nicolas Walters (1934-2000), der u.a. Gründungsmitglied der antimilitaristischen Gruppe Spies for Peace in Großbritannien war, schrieb die erste Fassung des vorliegenden Beitrages im Jahr 1969 für die 100. Ausgabe von Freedom. Zeitlich bedingt ist der Text noch von der Stimmung jener Epoche geprägt. Im Originalvorwort gab er 1969 auch als Ziel an, „eine frische Darstellung des Anarchismus“ (15) zur Vielzahl der Veröffentlichungen hinzuzufügen. So definierte er den Anarchismus kurzerhand wie folgt: „Anarchismus ist die politische Verarbeitung der psychischen Reaktion auf die Autoritäten, die in allen menschlichen Gruppen auftritt.“ (17) Auch die Positionen zur freien Liebe, die er im Abschnitt „Individuum und Gesellschaft“ präsentiert, lassen sich zeitgeschichtlich verorten. 
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In diesem Sinne enthält die [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf vorliegende Nullnummer] – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von '''espero''' sind:
  
Jochen Schmück begründet die Herausgabe jenes Essays im Vorwort mit den Worten: „Es ist dieser alltägliche pragmatisch ausgerichtete Anarchismus, der das soziale und kulturelle Ambiente schafft, in dem sich die Idee der Anarchie praktisch entfalten kann und wir Fortschritte auf unserem Weg in die herrschaftsfreie und solidarische Gesellschaft erzielen. Dazu will dieses Buch beitragen.“ (14) 
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* '''Jochen Knoblauch''' blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte '''espero''' und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer '''espero''' in neuer Folge ab.
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* '''Rolf Raasch''' würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von [[Traven,_B.|B. Traven]] einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
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* '''Ewgeniy Kasakow''' stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
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* '''Werner Onken''' würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
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* Der akute Klimanotstand wird von '''P. M.''' mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
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* '''Jochen Schmück''' übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von [[Nettlau, Max|Max Nettlau]]. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "[http://www.geschichte-der-anarchie.de Geschichte der Anarchie]" ebenfalls von Max Nettlau.
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* '''Maurice Schuhmann''' entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
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* Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von '''Markus Henning:''' Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.
  
Die Darstellung des Anarchismus erfolgt in mehreren, thematisch-orientierten Unterkapiteln (z.B. „Demokratie und Vertretungswesen“, „Staat und Klasse“, „Notwendige Dinge und Luxus“), die klar verständlich und fokussiert sind. Er versucht, den unterschiedlichen Strömungen des Anarchismus dabei gerecht zu werden. Der Anarchosyndikalismus wird – trotz eines eigenen Kapitels – allerdings in Bezug auf die einzelnen Aspekte wie die Klassenfrage etwas stiefmütterlich behandelt.  
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„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn '''espero''' sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.  
  
Daneben beschäftigte sich Walter in anderen Schriften auch intensiv mit den Themen Atheismus und Humanismus. Einzelne Texte von ihm finden sich im Internet in englischer Sprache freizugänglich. Der Nachlass selber lagert im IISG in Amsterdam.   
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Das Redaktionsteam:
  
Die Aktualität der vorliegenden Schrift wird von Natasha Walter im Nachwort noch einmal unterstrichen. „Er betrachtete den Anarchismus als einen realistischen Weg, um das Leben der Menschen zu verändern, und mit seiner Betonung der pragmatischen Elemente des anarchistischen Denkens hat seine Schrift ‚Betrifft: Anarchismus‘ vieles von dem vorweggenommen, was für die heutige Bewegung gegen den globalen Kapitalismus typisch ist.“ (73)
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Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück
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Kurznachricht
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==Einladung zur Mitarbeit==
  
Ergänzt wird der Beitrag Walters von einer fundierten kommentierten Bibliographie zum Thema Anarchismus mit ca. 250 Titeln, die Jochen Schmück von der Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus (www.dadaweb.de) erstellt hat. Es ist eine thematisch unterteilte Bibliographie, die neben Klassikern der unterschiedlichen Strömungen des Anarchismus (Individual-, Kollektiv- und kommunistischer Anarchismus, Anarchafeminismus) u.a. auch länder- und regionsspezfische Kapitel (Schweiz, Deutschland, Lateinamerika) historische (Spanischer Bürgerkrieg) und Sachthemen (Verhältnis zu Religion, Pädagogik, Marxismus) aufführt, die selbst für einen alten Hasen wie mich noch den einen oder anderen Literaturtipp beinhaltet. Sie eignet sich sehr gut für eine erste Recherche sowohl für „Neulinge“ als auch für langjährige Aktivist*innen.    
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Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die '''espero''' mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: [mailto:kontakt@edition-espero.de kontakt@edition-espero.de].
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Maurice Schuhmann<br>
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<!-- Hier Gesamtübersicht über alle erschienenen und geplanten Nummern -->
Berlin, im Juli 2018
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==Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)==
<br><br>
 
  
==INHALT==
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In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) '''kostenlos''' heruntergeladen werden.
<poem>
 
'''<big>Nicolas Walter: Betrifft: Anarchismus</big>''' [15]
 
  
Vorwort des Autors (zur Originalausgabe 1969) [15]
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Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im [https://www.alibro.de aLibro-Onlineshop] - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.<br>
+
{| style="width: 1200px"
'''Was glauben die Anarchist*innen?''' [17]
+
| style="width: 350px" |
* Liberalismus und Sozialismus [18]
+
[[Image:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)]]<br />
* Demokratie und Vertretungswesen [21]
+
| style="width: 50px" | <br />
* Staat und Klasse [23]
+
| style="width: 350px" |
* Organisation und Bürokratie [26]
+
[[Image:Espero_01_Cover_blau_Preview.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)]]<br />
* Eigentum [27]
+
| style="width: 50px" | <br />
* Gott und Kirche [30]
+
| style="width: 350px" |
* Krieg und Gewalt [31]
+
[[Image:Espero_02_Cover_rot_Preview.jpg|350px||espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)]]<br />
* Individuum und Gesellschaft [34]
+
|-
 
+
|
'''Wie unterscheiden sich die Anarchist*innen?''' [36]
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)]]<br>
* Philosophischer Anarchismus [36]
+
[http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB [PDF]<br />
* Individualismus, Egoismus und Libertarismus [37]
+
| <br />
* Mutualismus und Föderalismus [39]
+
|
* Kollektivismus, Kommunismus und Syndikalismus [41]
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)]]<br><br>
* Keine allzu großen Gegensätze [46]
+
| <br />
 
+
|
'''Was wollen die Anarchist*innen?''' [47]
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)]]<br><br>
* Das freie Individuum [47]
+
|-
* Die freie Gesellschaft [48]
+
| <br />
* Die Arbeit [51]
+
| <br />
* Notwendige Dinge und Luxus [53]
+
| <br />
* Die Wohlfahrtsgesellschaft [55]
+
| <br />
* Pluralismus [58]
+
| <br />
* Revolution oder Reform [59]
+
|-
 
+
</div>
'''Was tun die Anarchist*innen?''' [61]
 
* Organisation und Propaganda [62]
 
* Die Aktion [65]
 
 
 
'''Nachwort von Natasha Walter''' [7 ]
 
* Die Aktualität von „Betrifft: Anarchismus“ [73]
 
*  Über Nicolas Walter [79]
 
 
 
'''<big>Leitfaden in die Herrschaftslosigkeit
 
Eine kommentierte Anarchismus-Bibliografie
 
von Jochen Schmück</big>''' [87]
 
 
 
Bibliografische Vorbemerkung [87]
 
 
 
'''1. Allgemeine Einführungen in den Anarchismus''' [88]
 
 
 
'''2. Historische Darstellungen des Anarchismus''' [91]
 
 
 
'''3. Anthologien bzw. Textsammlungen''' [94]
 
 
 
'''4. Einzeldarstellungen zur Theorie des Anarchismus''' [96]
 
4.1. Philosophischer Anarchismus [96]
 
4.2. Individualistischer Anarchismus [99]
 
4.3. Anarchistischer Mutualismus und Föderalismus [102]
 
4.4. Kollektivistischer Anarchismus [104]
 
4.5. Kommunistischer Anarchismus [107]
 
4.6. Sozialistischer Anarchismus bzw. libertärer Sozialismus [111]
 
4.7. Revolutionärer Syndikalismus und Anarchosyndikalismus [113]
 
4.8. Neo-Anarchismus [115]
 
4.9. Anarchismus heute [118]
 
 
 
'''5. Anarchismus und Revolution''' [121]
 
5.1. Revolutionstheorien [121]
 
5.2. Anarchismus und revolutionäre Gewalt [124]
 
5.3. Die Französische Revolution 1789-1794 [126]
 
5.4. Die Pariser Kommune 1871 [127]
 
5.5. Die Mexikanische Revolution 1910-1920 [128]
 
5.6. Die Russische Revolution 1917/18 [130]
 
5.7. Die Spanische Revolution 1936-1939 [132]
 
5.8. Die 1968er Revolte [141]
 
 
 
'''6. Länder und Regionen''' [143]
 
6.1. Deutschland [143]
 
6.2. Frankreich [152]
 
6.3. Italien [153]
 
6.4. Lateinamerika: Argentinien, Kuba und Mexiko [154]
 
6.5. Niederlande [157]
 
6.6. Österreich [158]
 
6.7. Ostasien: China und Japan [160]
 
6.8. Osteuropa: Polen und Tschechien [162]
 
6.9. Russland [163]
 
6.10. Schweiz [164]
 
6.11. Spanien [165]
 
6.12. USA [165]
 
 
 
'''7. Einzeldarstellungen zu bestimmten Themengebieten''' [169]
 
7.1. Anarchismus und Feminismus [169]
 
7.2. Anarchismus und Gewaltfreiheit, Pazifismus und Antimilitarismus [172]
 
7.3. Anarchismus und Marxismus [176]
 
7.4. Anarchismus und Ökologie [179]
 
7.5. Anarchismus und Pädagogik [181]
 
7.6. Anarchismus und Religion [183]
 
7.7. Anarchismus und Utopie / Science Fiction [185]
 
 
 
'''8. Biografien, Erinnerungen und Tagebücher''' [189]
 
 
 
</poem>
 
<br>
 
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'''[[DadA-Buchempfehlung|Die DadA-Buchempfehlung]]'''
 
__NOTOC__
 

Aktuelle Version vom 4. Mai 2020, 08:16 Uhr

Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"

Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie

Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg

Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.

Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. [. . . mehr]

Wir sind wieder da!

Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)

Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift espero. (96 Seiten, Download, 16 MB)

(DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER)

espero, Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.

In diesem Sinne enthält die vorliegende Nullnummer – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von espero sind:

  • Jochen Knoblauch blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte espero und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer espero in neuer Folge ab.
  • Rolf Raasch würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von B. Traven einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
  • Ewgeniy Kasakow stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
  • Werner Onken würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
  • Der akute Klimanotstand wird von P. M. mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
  • Jochen Schmück übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von Max Nettlau. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "Geschichte der Anarchie" ebenfalls von Max Nettlau.
  • Maurice Schuhmann entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
  • Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von Markus Henning: Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.

„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn espero sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.

Das Redaktionsteam:

Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück

Einladung zur Mitarbeit

Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die espero mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: kontakt@edition-espero.de.

Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)

In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) kostenlos heruntergeladen werden.

Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im aLibro-Onlineshop - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.

espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)

espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)
Download, 16 MB [PDF


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)






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