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===[[DadA-Buchempfehlung|Die DadA-Buchempfehlung]]===
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=Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"=
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| Buchcover: || [[Bild:9783941126718_Feuerstuhl_No_1.png|250px]]
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===Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie===
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[[Bild:Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg|left|350px]]
| Titel: || '''Feuerstuhl'''
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Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.
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| Untertitel: ||  '''Zeitschrift für Brot & Rosen'''
 
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| Editoriales: || Herausgegeben von Egon Günther.
 
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| Verlag: || Verlag Peter Engstler
 
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| Erscheinungsort: || Ostheim/Rhön
 
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| Erscheinungsjahr: || 2015, No. 1
 
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| Umfang, Aufmachung: || 112 Seiten, 48 Abbildungen. Paperback.
 
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| ISBN: || (ISBN-13:) 978-3941126718
 
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| Preis: || 18,00 EUR
 
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| Direktkauf: || bei [https://www.alibro.de/product_info.php/info/p5732_Feuerstuhl--No--1.html aLibro, der Autorenbuchhandlung des DadAWeb]
 
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==<big>Eine neue libertäre Kulturzeitschrift</big>==
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Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. <nowiki>[</nowiki>'''[[Call for Papers: Die Corona-Krise und die Anarchie|. . . mehr]]'''<nowiki>]</nowiki>
Die dieser Tage erschienene erste Ausgabe des „Feuerstuhl - Zeitschrift für Brot & Rosen” markiert den Start eines ambitionierten Projektes zur Schaffung einer deutschsprachigen libertären Kulturzeitschrift. Vom Selbstverständnis der Herausgeber ist der "Feuerstuhl" eine ent­schieden anti­auto­riäre Zeit­schrift, "ein befeu­erndes Scheit Holz, benannt nach einer mexi­kani­schen Geschichte aus dem Roman „Regie­rung“ des ge­heim­nis­vollen B. Traven."
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</div><!-- Ende Kurznachricht  -->
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==<big>Wir sind wieder da!</big><br><br>Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)==
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[[Bild:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|thumb|right|450px|Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift '''espero'''. (96 Seiten, [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB])]]
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'''([http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER])'''
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'''espero''', Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift '''espero''' an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.
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In diesem Sinne enthält die [http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf vorliegende Nullnummer] – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von '''espero''' sind:
  
Die Zeitschrift bringt Prosa­minia­turen, Zeich­nungen, Zoten, Skizzen, surre­alistische Billets, Foto­grafien, Palimp­seste, Polaroids, Poeme, Apho­rismen, Apophtegmata, anar­chisti­sche Essays, magische Mantras, noma­dische Manifeste, kalei­doskop­artige Ein- und Aus­sichten, terri­toriale Erkun­dungen & radikale Abschwei­fungen und hat sogar gelegent­lich einen roten oder schwarzen Faden.
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* '''Jochen Knoblauch''' blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte '''espero''' und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer '''espero''' in neuer Folge ab.
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* '''Rolf Raasch''' würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von [[Traven,_B.|B. Traven]] einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
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* '''Ewgeniy Kasakow''' stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
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* '''Werner Onken''' würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
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* Der akute Klimanotstand wird von '''P. M.''' mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
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* '''Jochen Schmück''' übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von [[Nettlau, Max|Max Nettlau]]. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "[http://www.geschichte-der-anarchie.de Geschichte der Anarchie]" ebenfalls von Max Nettlau.
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* '''Maurice Schuhmann''' entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
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* Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von '''Markus Henning:''' Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.
  
Der "Feuerstuhl" soll künftig in strikt wechselnder Her­aus­geber­schaft fort­ge­führt werden. Die Start­nummer wurde von Egon Günther zu­sammen­gestellt und mit einem Vorwort versehen.
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„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn '''espero''' sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.  
  
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Das Redaktionsteam:
  
==Inhalt==
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Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück
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Kurznachricht
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==Einladung zur Mitarbeit==
  
* Vorsprüche
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Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die '''espero''' mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: [mailto:kontakt@edition-espero.de kontakt@edition-espero.de].
* B. Traven über den Feuerstuhl
+
</div><!-- Ende Kurznachricht  -->
* SAID - was wenn ich
+
 
* Kai Pohl - Weltformel
+
<!-- Hier Gesamtübersicht über alle erschienenen und geplanten Nummern -->
* Christian geissler (k) - da ist kein haus
+
==Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)==
* Peter Engstler - Was ist das Vermögen der Erde
+
 
* Günter Ernst - Über Zeitbrüche hinweg
+
In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) '''kostenlos''' heruntergeladen werden.
* Leonard Peltier - In schattiger Nacht
+
 
* E.L.T. Mesens - Proklamation
+
Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im [https://www.alibro.de aLibro-Onlineshop] - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.<br>
* Jürgen Schneider - Nationaal Museum van de Weerstand
+
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* Jürgen Schneider - oder trakl
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| style="width: 350px" |
* E.L.T. Mesens - Die Liebenden
+
[[Image:Espero_Nullnummer_2020-01.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)]]<br />
* Yves Broussard - Solipsismus
+
| style="width: 50px" | <br />
* Sebastian Goy - Territorien (1-5)
+
| style="width: 350px" |
* Arben Idrizi - Ein alter Mann
+
[[Image:Espero_01_Cover_blau_Preview.jpg|350px|espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)]]<br />
* Roman Bunka - Oud Solo
+
| style="width: 50px" | <br />
* Hartmut Geerken - seltsamer schreischall
+
| style="width: 350px" |
* Gerald Fiebig - porträt des dichters als erdschicht mit grabungsareal
+
[[Image:Espero_02_Cover_rot_Preview.jpg|350px||espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)]]<br />
* Gerald Fiebig - montanpoetik
+
|-
* Will Staple - Marijane
+
|
* Wieland Rehm - A0HNAI
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)]]<br>
* Christoph Wilhelm Aigner - Liberty Bettel
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[http://dadaweb.de/espero/espero_NF_000_2020-01.pdf Download, 16 MB [PDF]<br />
* Jochen Knoblauch - Freie Sicht
+
| <br />
* Manfred Ach - Afforismen
+
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* Arthur Rimbaud - Der Schläfer im Tal
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)]]<br><br>
* Yves Broussard - Arthur Rimbaud
+
| <br />
* Joachim du Bellay - Glücklich, wer Ulysses gleich
+
|
* Jörg W. Rademacher - Zehn Momente eines Vormittags in Marseille
+
[[espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)]]<br><br>
* Jörg W. Rademacher - Jean Claude Izzo
+
|-
* Elias Schneitter - Die Fremden
+
| <br />
* Christoph Randl - Dedication
+
| <br />
* Mary Low - Der Zeiten Sand
+
| <br />
* Meret Oppenheim - Verlassen, Vergessen
+
| <br />
* Mary Low - Tequesta-Akrostichon
+
| <br />
* Mary Low - Sirenen
+
|-
* Mary Low - Ihr seid noch nicht besiegt
+
</div>
* Dale Pendell - Weder heute noch an einem anderen Tag
 
* Gianni Rodari - Das Verb PIANTARE
 
* Dale Pendell - Ballade von den hungrigen Geistern
 
* Dale Pendell - Der Markt hat nichts gemein mit einem Tropenwald
 
* Joachim Minnemann - rabe kranich niesel näsel
 
* Wolfgang Beutin - Apophtegmata
 
* Janos Fischer - Die Wahrheit
 
* Jack Hirschman - Das Zionizid-Arkanum
 
* Kai Pohl - Futschikato
 
* Jayne Cortez - Once Upon A Road
 
* Manfred Ach - Afforismen
 
* Wolfgang Braunschädel - Plädoyer für eine Protestantische Republik Deutschland (PRD)
 
* Manfred Ach - Von des Cortez Leuten Dorfmusik
 
* Guido Schmidt - Grenzgänger 1987
 
* Signe Mähler - Traum
 
* William Cody Maher - Wider alle Feinde
 
* Steve Lindauer - Eine mexikanische Sonne
 
* Ricardo Flores Magon - Die zwei Reisenden
 
* Ricardo Flores Magon - Die Illegalen
 
* Ämbar Past - Animala
 
* Ämbar Past - Immerzu, Santiago
 
* Ämbar Past - Totenwache
 
* Xunka'Utz'utz' Ni' - Fürbitte
 
* Xunka'Utz'utz' Ni' - Um die Soldaten fernzuhalten
 
* Petra Tzon Te'Vitz' - Wiegenlied
 
* Leonora Carrington - Wie das Mole erfunden wurde
 
* Leonora Carrington - Der Kohl ist eine Rose
 
* Will Staple - Leuchtturm
 
* Will Staple - Sie träumten nicht so, wie wir das tun
 
* Jayne Cortez - Gehab Dich wohl
 
* Achille Chavée - Wasserzeichen
 
* Marcel Mariën - Die Fremde
 
* Paul Nougé - Der rätselhafte Menschenzug
 
* Fernand Dumont - Herr Kragen
 
* Iréne Hamoir - Die Unterrichtsstunde
 
* Benjamin Péret - Wie man mit Kriegsbeschädigten und im Krieg Verwundeten umgeht
 
* Christian Dotremont - Wochenende in Zaandvoort
 
* Joyce Mansour - Der Minnediener
 
* Kai Pohl - Zukunftsnomaden
 
* Udo Breger - Albert Hofmann
 
* Theo Köppen - Schwarzflug
 
* Florian Neuner - Auswurf oder: -schuß (auf Papier)
 
* Hartmut Andryczuk - Radtour zu den Quasaren
 
* Detlef Thiel - Der Steuerpfuhl
 
 
<br>
 
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'''[[DadA-Buchempfehlung|Die DadA-Buchempfehlung]]'''
 
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Aktuelle Version vom 4. Mai 2020, 08:16 Uhr

Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift "espero"

Call for Papers der Zeitschrift „espero“: Die Corona-Krise und die Anarchie

Corona-Krise mask-4934337 1920.jpg

Ab Ende Februar 2020 begann sich die Coronavirus-Pandemie aus Asien kommend rasch in Europa zu verbreiten. Erst in Italien, dann bald auch in Deutschland und in anderen Staaten Europas schnellte die Zahl der Infizierten sowie die der an Covid-19 Erkrankten und Verstorbenen dramatisch in die Höhe.

Um der deutschen Regierung in Anbetracht der sich rapide entfaltenden Corona-Krise eine Entscheidungshilfe zu geben, hatte eine Expertengruppe des Bundesinnenministeriums ein Strategiepapier verfasst, das unter dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ ab dem 18. März als vertrauliches Memorandum an weitere Ministerien sowie an das Bundeskanzleramt verteilt wurde. In ihrem Strategiepapier warnen die Verfasser, dass, wenn nichts unternommen würde, allein in diesem Jahr in Deutschland mit mehr als einer Million Toten gerechnet werden müsse und die Gefahr eines Zusammenbruchs des ökonomischen und politischen Systems bestehe. [. . . mehr]

Wir sind wieder da!

Aus dem Editorial der Nullnummer (Januar 2020)

Cover der in neuer Folge im Januar 2020 erschienenen Nullnummer der libertären Zeitschrift espero. (96 Seiten, Download, 16 MB)

(DOWNLOAD DER KOSTENOSEN NULLNUMMER)

espero, Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus“ geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein.

In diesem Sinne enthält die vorliegende Nullnummer – wie wir meinen – eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von espero sind:

  • Jochen Knoblauch blickt mit Sympathie aber auch kritisch zurück auf die alte espero und liefert ein Statement zur Sinnhaftigkeit einer espero in neuer Folge ab.
  • Rolf Raasch würdigt in seinem Beitrag zum 50. Todestag von B. Traven einen Autor, der sein Werk und sein Spiel mit Identitäten in den Dienst individualistischer und kollektiver Freiheitsbestrebungen zugleich gestellt hat.
  • Ewgeniy Kasakow stellt in seinem Abriss Tendenzen des gegenwärtigen Anarchismus in Russland vor.
  • Werner Onken würdigt anlässlich des 40. Todestages von Rudi Dutschke einen aufrechten Sozialisten, der seinen Beitrag zur Entstehung einer ökologischen Bürgergesellschaft von unten geleistet hat.
  • Der akute Klimanotstand wird von P. M. mit einem Diskussionsbeitrag kommentiert, der zum Streit über die Vereinbarkeit von Freiheit, Demokratie und wirksamen Klimaschutz geradezu herausfordert.
  • Jochen Schmück übersetzt und kommentiert ein historisches Schlüsseldokument des "Anarchismus ohne Adjektive" von Max Nettlau. In einem weiteren Beitrag präsentiert er das Editionsprojekt der multimedialen Werkausgabe der "Geschichte der Anarchie" ebenfalls von Max Nettlau.
  • Maurice Schuhmann entwirft in einer weiteren Projektvorstellung eine engagierte Bestandsanalyse des Lexikon der Anarchie als Basis für Diskussion und Theorieentwicklung.
  • Zu guter Letzt drei Buch-Rezensionen von Markus Henning: Die Erste stellt ein Buch zum subversiven Verhältnis Rio Reisers zur linksradikalen Subkultur vor. Es folgt in der zweiten Rezension ein Buch zum politischen Verhältnis des Denkens Gustav Landauers und Meister Eckharts. Die Dritte zeigt eine Biografie Oskar Maria Grafs als Anarchisten im Exil, der Weltbürgertum und Provinzialität miteinander in Einklang zu bringen vermag.

„espero“ heißt (im Spanischen): Ich hoffe. Und wir hoffen, mit unserer ab Januar 2020 in neuer Folge unter diesem Titel erscheinenden Zeitschrift in einen Dialog mit unseren Leser*innen zu kommen. Wir würden uns freuen, wenn espero sich zu einem Forum für die undogmatische Diskussion libertärer Ideen entwickelt.

Das Redaktionsteam:

Markus Henning, Jochen Knoblauch, Rolf Raasch und Jochen Schmück

Einladung zur Mitarbeit

Die nächste Ausgabe der espero (dann die reguläre Nr. 1) erscheint im Juni 2020. Für diese Ausgabe suchen wir noch Autor*innen, die espero mit ihren Beiträgen als ein undogmatisches Forum des libertären Diskurses unterstützen möchten. Der Redaktionsschluss ist der 15. Mai 2020. Beiträge, aber auch Fragen und Vorschläge, können der Redaktion geschickt werden per E-Mail an: kontakt@edition-espero.de.

Bisher erschienene und geplante Ausgaben der "espero" (Neue Folge)

In chronologischer Reihenfolge sind im folgenden die bisher erschienenen sowie die geplanten Ausgaben der Zeitschrift "espero (N.F.) aufgeführt. Der unter dem Cover platzierte Link führt zur Einzeltitelseite, auf der sich nähere Infos (wie das Editorial sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis) der jeweiligen Ausgabe finden. Bereits erschienene Nummern könnnen auch direkt auf dieser Seite mit dem unter dem Cover platzierten Download-Link als eZine (im PDF-Format) kostenlos heruntergeladen werden.

Wir wünschen Dir eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Du durch einen gelegenlichen Bücherkauf im aLibro-Onlineshop - der gut sortierten Fachbuchhandlung für Anarchie und Anachismus - unser Projekt einer undogmatisch liberären Zeitschrift unterstützen würdest.

espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 0 (Jan. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 1 (Jun. 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift, Nr. 2 (Dez. 2020)

espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 0 (Januar 2020)
Download, 16 MB [PDF


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 1 (Juni 2020)


espero - Libertäre Zeitschrift; Nr. 2 (Dezember 2020)






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